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  • Bagels

    Frisch gebackene Bagels gehören für mich zu den Rezepten, die einfach gute Laune machen. Sobald sie im Ofen sind und der herrliche Duft durchs Haus zieht, steigt die Vorfreude auf den ersten noch leicht warmen Bissen. Außen goldbraun und leicht knusprig, innen weich und fluffig – genau so sollten Bagels sein. Und das Beste: Sie sind viel einfacher selbst zu backen, als man vielleicht denkt. Sie sind perfekt für ein entspanntes Frühstück, egal ob mit einem süßen oder herzhaften Belag. Ich liebe sie mit Frischkäse, Pesto, Tomaten und Mozzarella. Aber auch mit Lachs und Avocado sind sie einfach köstlich. Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Rezept! Zutaten 500 g Weizenmehl 250 g Wasser 20 g frische Hefe 12 g Olivenöl 3 g Salz 11 g Zucker einen große Topf Wasser 2 EL Honig 3 große Prisen Salz Sesam, Mohn oder anderer Körner 1 Ei Herstellung Alle Zutaten wie das Mehl, Wasser, Hefe, Olivenöl, Salz und Zucker in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verkneten. Am besten geht das in einer Küchenmaschine. Die Zutaten dann mit einem Knethaken 4 Minuten langsam und 3 Minuten eine Stufe schneller kneten lassen. Danach den Teig abgedeckt eine Stunde gehen lassen. Nach der Gehzeit wird der Teig in ca. 55 g große Portionen aufgeteilt. Diese werden jeweils rund geknetet, sodass kleine runde Brötchen entstehen. Anschließend bohrt man in jedes Brötchen mit Hilfe eines Stieles, zum Beispiel von einem Kochlöffel, in die Mitte das typische Loch eines Bagels. Ich forme das Loch danach dann meistens noch etwas nach. Nun die Bagels auf ein Backpapier verteilen und zugedeckt nochmal 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit einen Topf, mit einem großen Durchmesser, bis zur Hälfte ungefähr mit Wasser füllen. Dort gibt man ca. 3 große Prisen Salz dazu und ca. 2 EL Honig. Den Backofen auf 200 Grad Ober,- Unterhitze vorheizen. Wenn die 30 Minuten vorbei sind das Wasser mit dem Salz und Honig zum Kochen bringen. Dann die Bagels nacheinander in das kochende Wasser mit Hilfe eines Schaumlöffels geben. Die Bagels sollten nach ca. 1 Minute gedreht werden, sodass jede Seite einmal im kochenden Wasser war. Nach den 2 Minuten sollten die Bagels jetzt nochmal deutlich mehr Volumen haben. Anschließend zurück auf das Backpapier setzten und mit einem verquirltem Ei abstreichen. Nun kann man sie entweder so lassen oder wenn man mag noch Körner, Mohn oder Sesam drüberstreuen. In den Ofen geben und ca. 17- 20 Minuten backen. Wenn sie schön goldbraun sind, dann sind sie fertig. Abkühlen lassen und mit dem Belag deiner Wahl genießen. Tipp: Man kann sie auch sehr gut einfrieren und dann einfach im Backofen wieder aufbacken. So hat man immer kleinen Vorrat. Lasst es euch gut schmecken! Eure Marie

  • Mohn-Zitronen-Kuchen

    Manchmal sind es die einfachen Kombinationen, die einfach immer funktionieren – und genau so ist dieser Mohn-Zitronen-Kuchen entstanden. Der saftige Zitronenkuchen wird mit einem aromatischen Zitronensirup getränkt und dadurch unglaublich frisch und saftig. Die leichte Zitronencreme rundet das Ganze perfekt ab und macht den Kuchen zu einem echten Highlight auf jeder Kaffeetafel. Ob für einen gemütlichen Sonntagnachmittag, den nächsten Geburtstag oder einfach, weil du Lust auf etwas Frisches und Zitroniges hast – dieses Rezept gelingt ganz unkompliziert und schmeckt nach Sommer auf dem Kuchenteller. Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Nachbacken! Für eine 26-cm-Springform Zutaten Für den Kuchen 3 Eier 130 g Zucker 1 EL Vanillezucker 100 g weiche Butter 100 g Buttermilch Saft und Abrieb von 2 Zitronen 175 g Mehl 1 TL Backpulver 1 Prise Salz 25 g Mohn Für den Zitronensirup Saft und Abrieb von 3 Zitronen 60 g Zucker Für die Zitronencreme 250 g Quark 2 EL Puderzucker 250 g Sahne 2 EL Zitronensaft optional: etwas Zitronenabrieb Zubereitung Kuchen Den Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform einfetten und mit etwas Mehl ausstäuben. Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Anschließend die Eier nacheinander unterrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Nun den Zitronensaft, den Zitronenabrieb und den Mohn unterrühren. Zum Schluss das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz mischen und abwechselnd mit der Buttermilch vorsichtig unter die Masse heben. Den Teig in die vorbereitete Springform füllen und 50–55 Minuten backen. Am Ende mit der Stäbchenprobe prüfen, ob der Kuchen durchgebacken ist. Zitronensirup Während der Kuchen im Ofen ist, den Sirup vorbereiten. Dafür den Zitronensaft, den Zitronenabrieb und den Zucker in einen kleinen Topf geben, einmal aufkochen und anschließend beiseitestellen. Zitronencreme Die Creme am besten erst zubereiten, wenn der Kuchen vollständig abgekühlt ist. Den Quark mit dem Puderzucker, dem Zitronensaft und nach Belieben etwas Zitronenabrieb verrühren. Die Sahne steif schlagen und anschließend vorsichtig unter die Quarkmasse heben. Fertigstellen Den Kuchen, sobald er leicht abgekühlt ist, aus der Form lösen und großzügig mit dem Zitronensirup tränken. Das gelingt am besten mit einem Backpinsel – hierbei darf ruhig etwas mehr Sirup verwendet werden. Anschließend die Zitronencreme auf dem Kuchen verteilen. Ich habe dafür einen Dressiersack verwendet und Streifen mit etwas Abstand zueinander aufgespritzt. Danach etwas Mohn darüber gestreut und die Zwischenräume ebenfalls mit Creme gefüllt, sodass der schöne Streifen-Look entsteht. Alternativ kannst du den Kuchen auch mit einer einfachen Zitronenglasur verzieren. Dafür einfach etwas Puderzucker mit Zitronensaft verrühren und über den Kuchen geben. Viel Spaß beim Backen und Genießen! Eure Sophie

  • Erdnussecken oder Tartelettes

    Es gibt Rezepte, die man einmal ausprobiert und dann nie wieder vergisst – und genau so eines ist dieses. Ich mache diese Erdnussecken beziehungsweise Tartelettes immer wieder, und sie kommen jedes Mal unglaublich gut an. Kein Wunder: Knuspriger Mürbteig trifft auf goldenen Karamell, knackige Erdnüsse und Macadamianüsse, feines Marzipan und eine Prise Salz. Die Kombination aus süss und salzig ist einfach unwiderstehlich. Ob für Gäste, den Sonntagskaffee oder als Mitbringsel – diese kleinen Köstlichkeiten sorgen garantiert für begeisterte Gesichter und sind bei mir längst zu einem echten Klassiker geworden. Mürbteig 1 Zitrone, davon die Schale 1 Vanilleschote 380 g Mehl 1 Prise Salz 250 g Butter 120 g Puderzucker 1 Ei Belag 200 g Erdnüsse 200 g Macadamianüsse 350 g Rohrzucker 2 EL Wasser 100 ml Milch 150 ml Rahm (Sahne) ½ TL Salz 150 g Marzipan etwas Salz zum Bestreuen Den Mürbteig herstellen indem ihr Butter und Zucker vermengt. Das Ei beigeben sowie Vanille,Salz und Zitronenabrieb. Am Schluss noch das Mehl daruntermischen, hier aufpassen ,dass ihr nicht zulange knetet.Danach 2 Stunden kühl stellen. Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Mürbteig etwa auf Blechgrösse und 3 mm dick ausrollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit einer Gabel mehrfach einstechen. Nochmals ein Backpapier darauflegen und mit Hülsenfrüchten 12 Minuten blind backen. Nun den Ofen auf 190 Grad reduzieren. Für den Belag die Nüsse grob hacken und das Marzipan klein zupfen. 100 g Zucker mit dem Wasser in einem Topf zu einem goldgelben Karamell kochen. Den Rahm und die Milch vorsichtig beigeben – nicht erschrecken, es kocht stark auf. Sobald sich alles schön vermengt hat, die gehackten Nüsse sowie den restlichen Zucker und das Salz beigeben und gut mischen. Das Marzipan nun ebenfalls unterrühren. Die Masse direkt auf den vorgebackenen Mürbteig geben und verstreichen. Im Ofen nochmals für 15–18 Minuten backen. Wenn alles etwas abgekühlt ist, mit einem Messer kleine Rechtecke schneiden und mit etwas Salz bestreuen. Für Tartelettes Falls ihr Tartelettes machen wollt, könnt ihr den Mürbteig anstatt flach auszurollen einfach in Förmchen legen. Dafür den Mürbteig ebenfalls auf 3 mm ausrollen, mit einem grösseren Ausstecher ausstechen und in eure Muffinformen legen. Auch hier mit Hülsenfrüchten 15 Minuten blind backen. Die Karamellmasse wie oben beschrieben herstellen und in die Förmchen geben. Achtung, heiss! Anschliessend nochmals für 10 Minuten backen. Viel Spass Eure Sophie

  • Nussbrot ohne Kneten

    Dieses Nussbrot ohne Kneten gehört zu meinen absoluten Lieblingsrezepten. Durch dieses Rezept bin ich überhaupt erst zum Brotbacken gekommen und liebe es, trotz der Erfahrung mittlerweile, immer noch sehr. Es ist schnell vorbereitet, ganz unkompliziert und schmeckt wunderbar aromatisch. Die knusprige Kruste und die vielen Nüsse machen es einfach besonders lecker. Perfekt für alle, die mit wenig Aufwand ein richtig gutes Brot backen möchten. Zutaten 175 g grob gehackte Nüsse ( am liebsten 100 g Walnüsse und 75 g Haselnüsse) 140 g Weizenmehl Typ 550 70 g Roggenmehl Typ 1150 240 g Weizenmehl Typ 1050 2 EL brauner Zucker 11 g Salz 1 EL Weißweinessig 1/4 TL Trockenhefe 350 ml kaltes Wasser wer möchte und da hat, kann gerne noch 20 g Sauerteig dazugeben Zubereitung Alle Zutaten werden zusammen in eine Schüssel gegeben. Alles gut mit einem Kochlöffel verrühren. Danach den Teig bei Zimmertemperatur ca. 16-18 Stunden ruhen lassen. Am nächsten Tag den weichen Teig vorsichtig auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche geben. Nun mit einer Teigkarte den Teig von recht und links in die Mitte des Teiges überschlagen und dann von oben und unten. Das 1-2 mal wiederholen. Der Teig sollte deutlich straffer werden. Danach den Teig in ein gut bemehltes Gärkörbchen mit der Naht nach unten setzten. Abgedeckt weitere 2 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen. 30 Minuten vor Ende der Garzeit den Backofen auf 250 Grad vorheizen. Einen gusseisernen Topf mit Deckel ( Durchmesser ca. 20 cm) dabei direkt mit in den Ofen stellen. Dieser soll sich direkt mit aufheizen. Als nächstes wird der Teig umgedreht (Naht sollte nun oben sein) in den heißen Topf gegeben. Das Brot im unteren Drittel des Ofens abgedeckt 30 Minuten backen. Nach den 30 Minuten den Deckel abnehmen und die Ofentemperatur auf 230 Grad runterstellen. Weitere 15 Minuten mit offenen Deckel backen. Danach sollte es schön knusprig und gut gebräunt sein. Das Brot aus dem Topf nehmen und auskühlen lassen. Wenn das Brot so frisch ist liebe ich es einfach mit etwas Butter und Salz. Viel Spaß beim Nachbacken! Eure Marie

  • Rhababer Himbeer Tonka Streuselkuchen

    Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen den Frühling ankündigen und die Lust auf fruchtige Kuchen zurückkehrt, ist dieser Rhabarber-Himbeer-Tonka-Streuselkuchen genau das Richtige. Er vereint die feine Säure von Rhabarber mit der süßen Frische saftiger Himbeeren, fast wie ein kleines Frühlingsfest auf dem Kuchenteller. Das Besondere an diesem Rezept ist der Prosecco mit der Tonkabohne zusammen in der Fruchtschicht. Die sorgen für ein besonderes Aroma. Keine Sorge – der Alkohol verfliegt beim Backen größtenteils, zurück bleibt nur der leckere Geschmack. Also schnapp dir die ersten Rhabarberstangen der Saison, ein paar frische Himbeeren und hol dir den Frühling direkt auf den Teller! Wir finden der Kuchen passt auch sehr gut zu Ostern. Also lasst es euch schmecken! Der Kuchen ist für eine 26er Springform 250g Butter 1 Ei 18g Vanillezucker oder 1/2 halbe Vanilleschote 380g Mehl 25g gemahlene Mandeln 180g Zucker 1 Prise Salz 700g frischen Rhabarber 300g frische Himbeeren oder auch TK, alternativ schmeckt es mit Erdbeeren auch sehr gut 250g Prosecco, Weißwein oder Apfelsaft 100g Zucker, kann etwas variieren je nachdem wie süß man es mag 2-3 EL Speisestärke Abrieb einer halben Tonkabohne 2EL Zitronensaft 1EL Vanillezucker Als erstes aus 130g Butter, dem Ei, Mandeln, 80g Zucker, Salz, 200g Mehl und dem Vanillezucker zu einen glatten Teig verarbeiten. Diesen 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen. In der Zwischenzeit den Rhabarber waschen, putzen und in ca. 5 cm große Stücke schneiden. Anschließend den Rhabarber mit den Himbeeren, Zucker, Zitronensaft und dem Abrieb der Tonkabohne in einen Topf geben und erhitzen. Alles zusammen sollte ca. 3-5 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln. Den Prosecco mit der Speisestärke in einer Schüssel anrühren. Dies wird dann unter ständigen Rühren zum köchelnden Rhabarber dazugeben. Nun alles nochmal ca. 2 Minuten köcheln und dann etwas abkühlen lassen. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Den Teig nun ausrollen und in die Springform legen. Etwas am Rand hochziehen. Danach den Rhabarbermasse auf den Teig geben. Zum Schluss wird jetzt aus den restlichen Zutaten 120g Butter, 180g Mehl und 100g Zucker schöne große Streusel geknetet. Die werden zum Schluss auf den Rhabarber geben. Den Kuchen in den Ofen geben und ca. 40-45 Minuten backen. Bis die Streusel goldbraun sind. Den Kuchen auskühlen lassen und dann mit Puderzucker bestreuen. Mit einem Klecks Sahne oder auch Vanilleeis schmeckt er uns besonders gut. Eure Marie

  • Erdbeer-Rhabarber-Kompott

    Erdbeer-Rhabarber-Kompott Die Rhabarbersaison ist jedes Jahr viel zu schnell vorbei. Gerade wenn man sich wieder an den süß-säuerlichen Geschmack gewöhnt hat, verschwinden die roten Stangen schon wieder aus dem Garten und von den Märkten. Genau deshalb lohnt es sich, den Frühling in Gläser zu füllen. Dieses Erdbeer-Rhabarber-Kompott verbindet fruchtige Erdbeeren mit aromatischem Rhabarber und einer feinen Note von Holunderblüte. Perfekt für gemütliche Frühstücke, als Dessert oder einfach, um sich auch Wochen später noch ein kleines Stück Frühsommer auf den Teller zu holen. Zutaten 500 g Erdbeeren 800 g Rhabarber 100 g Holunderblütensirup 250 g Erdbeeren Saft von 1 Zitrone Zubereitung Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Die 500 g Erdbeeren halbieren und den Rhabarber schälen. Dafür mit einem Messer die Schale anreissen und abziehen, ungefähr so wie bei einer Zwiebel. Danach in etwa 3 cm große Stücke schneiden. Anschließend alles mit dem Holunderblütensirup vermischen. Die Früchte auf ein Backblech geben und für etwa 12 Minuten backen. Auf ein weiteres Blech die Gläser stellen, in die später das Kompott gefüllt wird. Diese können einfach mit in den Ofen gestellt werden, um sie zu sterilisieren. Alternativ die Gläser in einem Topf mit kochendem Wasser auskochen. In der Zwischenzeit die übrigen 250 g Erdbeeren in kleine Würfel schneiden. Nach den 12 Minuten die Früchte in einen Topf umfüllen, pürieren und nochmals aufkochen. Anschließend die Erdbeerstücke sowie den Zitronensaft hinzufügen und alles in die heißen Gläser füllen. Die Gläser sofort verschließen und umdrehen. Gut verschlossen hält das ganze 1-2 Monate. Viel Spass beim einmachen eure Sophie Nicht jeder braucht Erdbeeren, um Rhabarber zu lieben. Für alle, die den unverwechselbaren, fein säuerlichen Geschmack pur genießen möchten, ist dieses Rhabarberkompott genau das Richtige. Ehrlich, intensiv und wunderbar frisch – ein Rezept für echte Rhabarberfans. Hier zum Rezept

  • Bärlauch Paste

    Diese Bärlauch Paste ist die einfachste Art, den Geschmack der Saison einzufangen. Frischer Bärlauch, gutes Olivenöl und etwas Salz – mehr braucht es nicht, um ein unglaublich aromatisches Ergebnis zu erzielen. In wenigen Minuten entsteht eine kräftige, leuchtend grüne Paste, die sich vielseitig einsetzen lässt: als Basis für ein schnelles Pesto, unter den Focaccia-Teig gemischt oder einfach eine Butter für die nächste Brotzeit. Die Bärlauch Paste ist im Handumdrehen zubereitet und bringt das volle Aroma des Frühlings in deine Gerichte. Für alle denen die Bärlauch Saison auch zu kurz ist. Paste · 400 g Bärlauch · 300 g Olivenöl · 20 g Salz Dafür den Bärlauch zuerst gründlich waschen und gut trocknen, damit später kein überschüssiges Wasser in die Paste gelangt. Anschließend den Bärlauch grob schneiden und zusammen mit dem Olivenöl und dem Salz in einen Mixer geben. Dann alles einfach fein pürieren, bis eine gleichmäßige, geschmeidige Paste entsteht. Je nach gewünschter Konsistenz kannst du etwas mehr Olivenöl hinzufügen. Jetzt in Gläser abfüllen mit etwas Olivenöl decken. Die ganze Paste sollte bedeckt sein. Und das war’s auch schon – einfacher geht’s nicht Das schöne ist man kann mit dieser Paste unterschiedliche Gerichte zaubern. Zum Beispiel wie hier eine Focaccia mit Bärlauch Oder aber eine Bärlauch Butter. Dafür einfach die gewünschte Buttermenge schaumig schlagen und je nach Belieben ein Teil der Paste beigeben. Und falls ihr eine Pesto daraus zaubern wollt. Einfach die Paste in den Mixer geben und mit etwas Pinienkerne und Parmesan nochmal mixen. Bärlauch Pesto aus der Paste 100 g Bärlauch Paste 20–30 g Pinienkerne 30–40 g Parmesan Olivenöl nach belieben Eure Sophie

  •  Rhabarberkompott

    Manchmal braucht es gar nicht viel, um richtig gut zu schmecken. Dieses Rhabarberkompott lebt ganz vom charakteristischen Aroma des Rhabarbers – fein säuerlich, fruchtig und wunderbar erfrischend. Genau das lieben echte Rhabarberfans. Und weil die Saison leider nur wenige Wochen dauert, lohnt es sich umso mehr, ein paar Gläser einzukochen Rhabarberkompott Zutaten · 500 g frischen Rhabarber · 100 ml Wasser · 250 g 2:1 Einmachzucker Zubereitung Den Rhabarber putzen und schälen und in Stücke schneiden. Wasser zum Kochen bringen, dem Rhabarber dazugeben und in einem Topf weichkochen. Dann mit einem Pürierstab fein mixen. Jetzt noch den Zucker beigeben, etwa für 10-15 Minuten köcheln lassen. Währenddessen könnt ihr eure Gläser vorbereiten und sterilisieren. Dafür entweder in einen heissen Ofen stellen oder in kochendes Wasser geben. Nach den 10-15 Minuten das Kompott in die heissen Gläser füllen, fest verschlissen und mit dem Deckel nach unten abkühlen lassen. So könnt ihr das Kompott für gut ein Jahr in eueren Vorratsschrank stellen. Nach dem Öffnen am besten in den Kühlschrank stellen und in der nächsten Woche aufbrauchen. eure Sophie falls ihr Rhabarber lieber in Kombination mit Erdbeeren habt. Hätte ich euch hier das Rezept für euch.

  • Focaccia mit Bärlauch

    Sobald der Frühling da ist, hat er endlich wieder Saison: Bärlauch. Sein intensiver, leicht knoblauchartiger Duft gehört einfach in diese Jahreszeit – und genau deshalb passt er perfekt in eine frisch gebackene Focaccia. Dieses Rezept verbindet eine klassische, luftige Focaccia mit dem aromatischen Geschmack von Bärlauch. Der Teig bekommt durch den Vorteig (Poolish) eine besonders luftige Krume und ein schönes Aroma, während der Bärlauch für eine frische, würzige Note sorgt, die sofort an Frühling erinnert. Passt perfekt zu einem leichten Salat oder aber ihr macht eine kleine Antipasti platte und schneidet die Focaccia in kleine Stückchen. Beim Teig habe ich euch zwei Varianten. Diejenigen, die keinen Sauerteig zu Hause haben, nehmen einfach das Rezept ohne Sauerteig. Aber falls ihr einen habt – umso besser fürs Aroma – nehmt das Rezept mit Sauerteig. Poolish (Vorteig) Ohne Sauerteig 250 g Wasser (handwarm) 250 g Weißmehl Typ 400 (falls etwas auf der Packung von hohem Glutengehalt steht, nehmt dieses Mehl) 5 g Hefe Mit Sauerteig 250 g Wasser (handwarm) 250 g Weißmehl Typ 400 (falls etwas auf der Packung von hohem Glutengehalt steht, nehmt dieses Mehl) 5 g Hefe 15 g aktiver Sauerteig   Hauptteig Ohne Sauerteig 325 g Wasser 500 g Weißmehl Typ 400 (falls etwas auf der Packung von hohem Glutengehalt steht, nehmt dieses Mehl) 15 g Fleur de Sel 10 g Hefe, zerbröckelt Poolish (Vorteig) 70 g Bärlauchpaste die Bärlauchpaste ist ganz einfach selbst gemacht :) einfach anklicken und du kommst zum Rezept Mit Sauerteig 325 g Wasser 500 g Weißmehl Typ 400 (falls etwas auf der Packung von hohem Glutengehalt steht, nehmt dieses Mehl) 15 g Fleur de Sel 5 g Hefe Poolish (Vorteig) 70 g Bärlauchpaste die Bärlauchpaste ist ganz einfach selbst gemacht :) einfach anklicken und du kommst zum Rezept   Außerdem 200 g Olivenöl 15 g grobes Salz   Für den Poolish Alle Zutaten in ein hohes Gefäß abwiegen – ich nehme meistens einen Litermaß – und gut mischen. Nun für eine Stunde draußen stehen lassen. Danach mit Folie abdecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Ich mache das meist am Abend und mache am nächsten Nachmittag weiter.   Für den Hauptteig In die Küchenmaschine alle Zutaten außer der Bärlauchpaste abwiegen. Bei mir mischt die Knetmaschine den Teig besser, wenn ich zuerst das Wasser in die Schüssel gebe. Nun den Teig 8 Minuten auf niedriger Stufe mischen. Danach in den schnelleren Gang stellen und nochmals für 5 Minuten kneten. Für den Teig nun eine Form mit Öl ausreiben, in der ihr den Teig auch backen könnt. Ich habe mich für eine Auflaufform entschieden, und bedenkt, dass sich der Teig etwa verdoppelt. Jetzt den Teig in die Form geben und die Bärlauchpaste darauf verteilen. Jetzt geht’s ans Falten: Das heißt, die Seiten vom Teig nehmen, etwas nach oben ziehen und auf die andere Seite legen. Das mit allen vier Seiten machen. Am Schluss greife ich ihn nochmals in der Mitte, ziehe ihn nach oben, bis kein Teig mehr die Form berührt, und lasse ihn wieder herunter. Das wiederholen wir die nächsten 2 Stunden jede halbe Stunde. Danach den Teig nochmals 1 Stunde ruhen lassen.   Backen Den Ofen auf 230 °C vorheizen.Großzügig Olivenöl auf den Teig geben (nicht sparen). Mit den Fingern in den Teig drücken und mit dem groben Salz bestreuen. Für ca. 20 Minuten in den Ofen schieben.   Viel Spaß beim Nachmachen! Eure Sophie

  • Double Chocolat Cookies

    Es gibt kaum etwas Verführerischeres als den Duft frisch gebackener Schokolade aus dem Ofen. Diese Double Chocolat Cookies sind ein wahrer Traum für alle Schokoladenliebhaber! Außen leicht knusprig, innen weich und intensiv schokoladig. Eins meiner persönlichen Lieblingsrezepte! Ob zum Nachmittagskaffee, als süße Überraschung für Freunde oder einfach als kleine Belohnung zwischendurch. Wer Schokolade liebt, wird bei diesem Rezept kaum widerstehen können. Schnell, einfach und immer lecker! 100g weiche Butter 1 Ei 90g brauner Zucker oder Muscovadozucker 90g weißer Zucker 300g Zartbitterschokolade 100g weiße Schokolade, dunkle Schokolade oder Walnüsse 180g Weizenmehl Typ 405 3 EL Kakaopulver 1 TL Natron 1/2 TL Salz Etwas Vanille oder Bourbon Vanillezucker Als erstes den Ofen auf 175 Grad Umluft vorheizen und 120g von der Zartbitterschokolade über einem Wasserbad schmelzen. Achtung! Darauf achten, dass kein Wasser in die Schokolade kommt. Ansonsten stockt sie und ist nicht mehr flüssig genug für unsere Cookies. Als Nächstes wird die Butter, Vanille, Salz zusammen mit dem braunen und weißen Zucker für ca. 5-10 Minuten schaumig aufgeschlagen. Das Butter,- Zuckergemisch sollte danach hell cremig sein. Dann kommt das Ei zur Buttermasse dazu und wird nochmal kurz mit aufgeschlagen. Nun wird die geschmolzene Schokolade vorsichtig untergerührt. Das Mehl mit dem Natron und Kakaopulver in eine Schüssel geben und alles umrühren. Das Mehlgemisch zu unserer Buttermasse dazugeben und auf langsamster Stufe kurz verrühren lassen. Es darf nicht zu lange rühren, da ansonsten der Teig zäh wird. Ganz zum Schluss darf jetzt noch die restlichen 180g gehackte Zartbitterschokolade (Schokoladendrops eignen sich auch sehr gut) mit der gehackten weißen Schokolade oder Nüssen zum Teig dazu. Alles nochmal kurz verrühren lassen, bis wir einen schönen gleichmäßigen Cookieteig bekommen. Ein Backblech mit Backpapier vorbereiten. Aus dem Teig ca. 13-15 Kugeln formen und auf dem Backblech verteilen. Ich persönlich wiege mir die Cookies immer so auf ca. 60g ab. Dadurch bekommen sie für mich nach dem Backen die perfekte Größe. Jetzt die Cookies für 10-12 Minuten backen und danach auskühlen lassen oder noch lauwarm genießen. Eure Marie

  • Eierlikör Dessert

    Cremig, fruchtig und mit einem Hauch von Schokolade. Genau so ist dieses Eierlikör-Dessert im Glas. Die Kombination aus luftigem Schoko-Biskuit, zarten Vanillebirnen und einer feinen Eierlikörcreme macht dieses Dessert zu einem echten Highlight. Gerade zu Ostern passt dieses Dessert besonders gut. Eierlikör gehört für viele einfach zum Osterfest dazu, und in Kombination mit den fruchtigen Birnen und der luftigen Creme entsteht ein wunderbar festliches Dessert. Das Schöne daran: Es lässt sich wunderbar vorbereiten und ist deshalb perfekt, wenn Gäste kommen oder man sich selbst etwas Gutes tun möchte. Durch die einzelnen Schichten im Glas sieht das Dessert nicht nur hübsch aus, sondern überzeugt auch geschmacklich mit einer tollen Balance aus Schokolade, Frucht und cremigem Eierlikör. Ich habe in meiner Familie jemanden der keine Schokolade mag. Deswegen mache ich, wenn es geht, immer eine Version ohne Schokolade. Was ich bei diesem Dessert auch empfehlen kann, schmeckt auch ohne Schokostücken in der Creme. Und falls man nicht die Zeit hat, noch ein Biskuit zu machen kann man ihn also auch einfach weglassen. Ergibt 8 Gläschen Dunkles Biskuit 20er Durchmesser (wahlweise am Vortag machen) 4 Eier 100 g Zucker 1 Päckchen Vanillezucker 70 g Mehl 30 g Kakaopulver Vanille-Birnen (wahlweise am Vortag machen) 200 g Birnen 200 g Wasser 40 g Zucker 1 Zitrone 1 Vanillestange Eierlikörcreme 2 Blatt Gelatine$ 50 g Eigelb 25 g Zucker 60 g Eierlikör 200 g Sahne 40 g dunkle Schokolade Schokoladenbiskuit Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Das kann schon bis zu 20 Minuten dauern. Die Ei-Masse sollte sehr hell werden und man sollte die Zeichnung vom Schneebesen erkennen, also die Masse sollte schon etwas Stand bekommen. So können wir garantieren, dass wir ein schönes, fluffiges Biskuit erhalten. Das Mehl mit dem Kakaopulver zusammen absieben, um Klümpchen zu vermeiden. Wenn die Ei-Masse schaumig geschlagen ist, das Mehl mit dem Kakao und die Prise Salz beigeben. Nun vorsichtig unterheben, um nicht die Luft herauszuschlagen. Jetzt in eine Springform mit 20 cm Durchmesser füllen. Direkt danach in den vorgeheizten Ofen schieben und für 25–30 Minuten backen. Nach dem Backen kurz auskühlen lassen und danach aus der Form nehmen und fertig auskühlen lassen. Den abgekühlten Biskuit in etwa 1–2 cm dicke Schichten schneiden und kleine Kreise ausstechen, die in eure Gläschen passen. Vanille-Birnen Das Wasser mit dem Zucker, dem Saft der Zitrone und der ausgekratzten Vanilleschote aufkochen. Ich verwende immer das Mark, das in der Schote ist, werfe aber die leere Schote mit in den Topf, um nichts zu verschwenden. Die Birnen schälen und in kleine Würfel schneiden und in den Sirup geben. Nun für etwa 20 Minuten etwas köcheln lassen. Vom Herd nehmen und auskühlen lassen. Eierlikörcreme Die Gelatineblätter im kalten Wasser einweichen. Schokolade klein hacken. Die Sahne aufschlagen und für nachher beiseitestellen. Zucker mit dem Eigelb schaumig schlagen, bis das Eigelb heller geworden ist. Jetzt den Eierlikör beigeben und alles gut von Hand mischen. Nun die Gelatine in einem Topf auflösen. Etwa eine Schöpfkelle von der Eierlikörmasse zur aufgelösten Gelatine geben und gut mischen. Durch das Angleichen vermeiden wir, dass die Gelatine zu schnell anzieht und uns kleine Klümpchen in der Masse entstehen. Jetzt die angeglichene Gelatine zur restlichen Masse geben und noch einmal gut mischen. Die aufgeschlagene Sahne nun vorsichtig von Hand unterheben. Am Schluss noch die Schokoladenstückchen beigeben und nochmals vorsichtig mischen. Fertigstellen und Schichten Unten einen kleinen Tupfen Creme mit einem Dressiersack in die Gläser füllen. Danach einen Biskuitkreis auf die Creme drücken. Einen Löffel von den Birnen auf das Biskuit geben. Jetzt nur noch mit Eierlikörcreme auffüllen. Danach zum Festwerden in den Kühlschrank stellen. Ausdekorieren könnt ihr natürlich, wie ihr wollt. Ich habe mich für etwas Schokoladenpulver, etwas Biskuitbrösel und einen Birnenwürfel entschieden. Viel Spaß beim Nachmachen Eure Sophie

  • Dinkel-Fladenbrot mit Kräuterkruste

    Falls ihr mal wieder auf der Suche nach dem perfekten Begleiter für euren Grillabend seid oder einfach ein fluffiges Fladenbrot möchtet, das sich wunderbar mit verschiedenen Dips kombinieren lässt, dann ist dieses Rezept genau das Richtige für euch. Ob zu cremigem Hummus, würzigem Tzatziki, fruchtiger Paprikacreme oder einfach mit etwas gutem Olivenöl und Meersalz – dieses Fladenbrot ist ein echter Allrounder. Außen leicht knusprig, innen weich und luftig, lässt es sich perfekt zupfen, dippen oder belegen. Am allerbesten schmeckt es natürlich mit frischen Kräutern aus dem Garten. Rosmarin, Thymian oder Oregano verleihen dem Brot ein herrlich mediterranes Aroma und machen schon beim Backen richtig Lust auf Sommer. Der Duft, der dabei durch die Küche zieht, erinnert sofort an lange Abende im Freien, an gesellige Runden mit Freunden und an entspannte Stunden auf der Terrasse. Und selbst wenn der Sommer gerade eine Pause macht oder man ihn einfach vermisst – dieses Fladenbrot holt ihn ein kleines Stück zurück. Ein Bissen, etwas gutes Olivenöl dazu und schon fühlt es sich ein bisschen nach Urlaub an. Brühstück (am Vortag) 127g Wasser kochend 100g Dinkelmehl   Teig 190g Dinkelmehl 90g Wasser 9g Hefe 225g Brühstück 6g Salz   Kräuterkruste 73g Dinkelmehl 124g Wasser 1 Prise Hefe Eine Handvoll Kräuter Petersilie, Basilikum, Schnittlauch   Für das Brühstück Das kochende Wasser über das Mehl giessen und gut verpackt abkühlen lassen. Ich würde es am Vortag machen und bis man es braucht im Kühlschrank lagern. Aber falls man es vergessen hat, kann man es auch früher verwenden, solange es kalt ist.   Für den Teig Alles bis auf das Salz in die Knetmaschine geben und für 3 Minuten mischen. Danach das Salz beigen und weitere 6 Minuten mischen heisst bei kleiner Stufe. Nach den 6 Minuten für weiter 6 Minuten bei hoher Stufe den Teig kneten lassen, bis er elastisch ist. Heisst man muss ihn dehnen können ohne, dass er reist. Den Teig zugedeckt für 1 Stunde ruhen lassen.   Den Teig nun zu einer Kugel formen und weitere 30 Minuten gehen lassen. In dieser Zeit die Kräuter Kruste vorbereiten. Und den Ofen auf 220 Grad vorheizen.   Für die Kräuterkruste Alles miteinander mischen und am Schluss die gehackten Kräuter beigeben.   Nun den Teig auf etwa 2-3 cm ausrollen oder auch einfach etwas flach drücken und mit der Kräuterkruste bestreichen und dem Ganzen nochmals 20-30 Minuten Zeit zum aufgehen geben.   In den vorgeheizten Ofen schieben und für ca. 12-15 Minuten backen.   Abgekühlt habe ich nun kleine Stücke geschnitten aber ihr könnt auch einfach abreissen, hat an einem Grillabend auch Charm. Guten Appetit Eure Sophie

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